Dienstag, 3. Oktober 2017

Rezension: Nur drei Worte

Becky Albertalli

Originaltitel: Simon vs. the Homo Sapiens Agenda
Seiten: 320
Erscheinungsdatum: 26.02.2016
Format/Preis: Hardcover: 16,99€
Verlag: Carlsen
ISBN: 978-3-551-55609-7



Inhalt

Was Simon über Blue weiß: Er ist witzig, sehr weise, aber auch ein bisschen schüchtern. Und ganz schön verwirrend. Was Simon nicht über Blue weiß: WER er ist. Die beiden gehen auf dieselbe Schule und schon seit Monaten tauschen sie E-Mails aus, in denen sie sich die intimsten Dinge gestehen. Simon spürt, dass er sich langsam, aber sicher in Blue verliebt, doch der ist noch nicht bereit, sich mit Simon zu treffen. Dann fällt eine der E-Mails in falsche Hände – und plötzlich steht Simons Leben Kopf.

Meine Meinung

Das Cover finde ich wunderschön. Durch die helle Schrift und die große Schrift ist das Buch sehr ansprechend.
Die Geschichte finde ich sehr gut gelungen. Auch die Message des Buches ist sehr schön. Obwohl die Grundidee nicht sehr besonders ist, hat mir dennoch die Umsetzung sehr gut gefallen. Ich habe das Buch sehr schnell weggelesen, weil es eine süße Liebesgeschichte war. Dadurch, dass es sich hierbei um Zwei Jungen und kein Heterosexuelles Paar handelt, bekommt das Buch auch eine gewisse Tiefe und behandelt auch neben Homosexualität noch andere wichtige Themen. Dennoch wird nicht zu ernst an die Sachen herangegangen. Mit viel Witz wird über die Themen gesprochen, ohne sie dabei lächerlich wirken zu lassen. Das Buch hebt sich von anderen Liebesgeschichten stark ab, was mir sehr gut gefallen hat. Dennoch bin ich schnell hinter "Blue" gekommen, obwohl oft versucht wird einem auf die falsche Fährte zu locken.
Auch der Schreibstil ist toll. Man konnte zügig lesen, da das Buch sehr leicht und verständlich geschrieben ist. Keine komplizierten Wörter, sondern alltägliche Sprache.
Die Charaktere hatten alle eine gewisse Tiefe. Jeder hatte seine eigene Persönlichkeit mit seinen eigenen Macken. Simon mochte ich wirklich sehr gerne gerne. Er lässt sich nicht von Oberflächlichkeiten ablenken, sondern schaut hinter die Fassade der Menschen. Auch Nick, Leah und Abby sind sehr gut dargestellt. Selbst Martin, der eher als "der Bösewicht" hingestellt wird, war mir sehr sympathisch. Durch die ganzen Figuren war es noch einmal angenehmer das Buch zu lesen.


Fazit

Ein super Buch, das sich mit vielen wichtigen Themen beschäftigt, aber dabei nicht mit so viel Ernst an dich Sache herangeht, ohne sie dabei lächerlich zu machen. Sympathische Figuren, tolle Gesamtaussage. Einfach ein gelungenes Buch.
Ich vergebe dem Buch "Nur drei Worte" insgesamt 5 von 5 Sternen.

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