Donnerstag, 28. September 2017

Rezension: New York zu verschenken

Anna Pfeffer (Ulrike Mayrhofer & Carmen Schmit)

Seiten: 336
Erscheinungsdatum: 28.08.2017
Format/Preis: Paperback: 14,99€
Verlag: Cbj
ISBN: 978-3-570-17397-8



Inhalt

Anton hat alles, was sich ein 17-Jähriger wünscht: vermögende Familie, liebende Eltern und keine Geschwister. Was Anton seit Kurzem auch noch hat: eine Ex-Freundin. Olivia hat ihn grundlos nach ein paar Monaten abserviert, und das, obwohl er sie doch mit einer Reise nach New York überraschen wollte. Das Ticket ist auch schon auf ihren Namen gebucht. Kurzerhand startet der selbstsichere Sonnyboy via Instagram die Suche nach einer neuen Olivia Lindmann. Der Andrang ist mäßig, aber es meldet sich eine 16-jährige Liv, die ganz anders ist, als die Mädchen, die Anton sonst trifft …


Meine Meinung

Das Cover finde ich sehr schön und ansprechend gestaltet. Durch das knallige pink ist es mir sofort ins Auge gefallen. Das Thema des Buches wird durch die vielen kleinen Bildchen anschaulich gemacht und ich finde es wirklich süß designed. 
Die Geschichte hat mir auch gut gefallen. Allerdings muss ich zugeben, dass ich mir etwas ganz anderes bei dieser Beschreibung vorgestellt hatte. Dennoch hatte ich viel Spaß beim Lesen. Es gab teilweise einige Längen, die man aber trotzdem schnell weg lesen konnte. Es hat mir sehr gefallen, dass das Buch sehr humorvoll war und dennoch immer wieder tiefgründige Textstellen hatte. Das Ende fand ich auch etwas überraschend, was mir sehr gefallen hat.
Der Schreibstil hat mir auch gut gefallen. Das Buch besteht nämlich nicht aus fortlaufendem Text, sondern aus den Nachrichten der beiden, weshalb man die Geschichte auch sehr schnell lesen konnte und es sich nicht allzu sehr langgezogen hat.
Die Charaktere waren mir auch sehr sympathisch. Ich finde es sehr gut, dass das Buch aufzeigt, dass es sich bei Menschen lohnt auch mal hinter die Fassade zu gucken. Anton ist ein typischer Partygänger. Immer Spaß mit Freunden, wunderschöne (Ex)Freundin, viel Geld, das dann für Partys, Alkohol, einen Trip nach New York oder das neuste IPad draufgeht. Ich mochte ihn und seine Art sehr gern und fand diese auch angenehm zu lesen. Er hat auch in schlechten Zeiten einen Scherz gemacht und seinen Humor niemals verloren. Liv ist dann das genaue Gegenteil von ihm. Ruhig und schüchtern, spart ihr Geld, sehr verantwortungsbewusst etc. Die beiden haben sich gut ergänzt und es hat mir sehr Spaß gemacht ihr gemeinsame Geschichte zu lesen.


Fazit

Ein tolles Buch für Zwischendurch. Eine gelungene Mischung aus Witz und Tiefe. Auch die Figuren wurden, obwohl man nur ihre Nachrichten lesen konnte, wirklich gut dargestellt.
Ich vergebe dem Buch "New York zu verschenken" insgesamt 4 von 5 Sternen.

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